Ersteindruck nach 4 Spielstunden

Auf Mass Effect Andromeda war ich natürlich sehr gespannt, denn mir haben alle drei Vorgänger „Mass Effect 1-3“ schon sehr gut gefallen. Etwas ernüchtert hat mich natürlich die Tatsache, dass von den ursprünglichen Entwicklern (und Gründern) des berühmten Entwicklungsstudios „Bioware“ niemand mehr dabei ist. Das etwas depressiv-kritische Video von 4Players-Redakteur Jörg Luibl hat mich natürlich auch nicht gerade aufgeheitert. Das Video ist dennoch sehr sehenswert, denn Jörg fasst hier sehr gut zusammen, was Bioware eigentlich groß gemacht hat und wie sehr er durch dieses Studio immer weiter enttäuscht wurde.

Auch mir ging das mit vielen Bioware-Spielen eigentlich so. Mass Effect 1 war noch richtig klasse und fühlte sich sehr nach Rollenspiel und der unübersehbaren Vorlage „KOTOR“ an. Es gab Party-Interaktionen, eine tolle Geschichte, viele Dialoge und eine neue unverbrauchte Welt mit komplett neuen Aliens und eigener Hintergrundgeschichte (z.B. die Massenportale, die der Reihe den Namen gegeben haben).
Bei Mass Effect 2 wurde endgültig die Brücke zum Massenmarkt geschlagen und der Shooter-Anteil deutlich ausgebaut.
Bei Mass Effect 3 war es vor allem die Story und das Ende, was die Gemüter und Meinungen zum Spiel gespalten hat.

Dennoch hab ich alle drei Teile geliebt und hunderte Stunden Spielzeit darin versenkt. Allzu schlecht können diese Spiele also nicht sein!

Richtig bergab ging es eigentlich erst mit „Dragon Age Inquisition“. Dieses Spiel war das erste von Bioware, das einen ganz anderen Weg als die vorherigen Titel einschlug und sich mehr nach Offline-MMORPG anfühlte als nach einem story-getriebenen Rollenspiel allerersten Güte. Die Welt war plötzlich neu und offen, die Grafik und die neue Engine wunderschön – aber anstatt man das mit neuen Quests und einer spannenden Spielwelt ergänzte, wurde der „mächtige Spieler“ plötzlich zu einem Laufburschen und Sammelhelden degradiert. Für alles mögliche benötigte man Rohstoffe. Ständig muss man irgenwas aufsammeln oder neu craften. Das eigentliche Spiel und die eigentliche Story gerieten völlig in den Hintergrund.
Beim Spielen von Inquisition hab ich mich ständig gefragt, wann denn jetzt endlich die Quests und die Story kommt, aber die Spielspaß-Luft blieb dünn. Dazu kam noch die vermurkste PC-Steuerung und der sehr schlechte Taktik-Modus. Als ich gemerkt habe, dass man wenigstens mit dem Xbox-Gamepad etwas Spaß aus dem Spiel ziehen konnte, stieg der Spielstundenzähler auf 30 Stunden. Beendet habe ich es aber nie.

Meine Befürchtung war also sehr groß, dass Mass Effect Andromeda nun eine ähnliche, negative Richtung wie die Dragon-Age Reihe einschlagen könnte. Nach den ersten Spielstunden muss ich aber sofort Entwarnung geben: Das Spiel ist viel besser als Inquisition.

Als mein Spiel noch im Laden stand und ich die ersten Lets Play-Videos im Internet angeschaut habe, fiel mir auf, dass während den Missionen ständig geredet wird. Irgendeiner der Charaktere hat immer was zu kommentieren. Man läuft also nicht nur durch eine seelenlose Landschaft und sammelt Dinge auf, sondern die Entwickler haben sich bei allem was gedacht und versucht, dem Spiel Leben einzuhauchen. Gameplay, Zwischensequenzen und Story sind viel besser miteinander verbunden, so dass sich das Spiel wieder „wie aus einem Guss“ anfühlt.

Die Hintergrundgeschichte ist fantastisch und zaubert genau die richtige Atmosphäre, die auch der Neustart der Mass-Effect Reihe benötigt. Kurz zusammengefasst geht es um die Andromeda-Initiative, eine Gruppe von Menschen, die sich die Kolonisierung und Erforschung einer komplett neuen Galaxie vorgenommen haben. Nachdem man aus 600 Jahren Kälteschlaf geweckt wird und schon bei der ersten Mission auf feindliche Aliens stößt, wird schnell klar, dass es nicht einfach wird. Es gibt eine kosmische Störung („Geißel“) und die erste Welt ist unbewohnbar. Die Gründerin der Initative stirbt noch während des Kälteschlafes. Der eigene Vater rettet dem Spieler bei der ersten Mission das Leben und stirbt selbst. Schwupps – steht man in sehr großen Fußstapfen und muss als neuer „Pathfinder“ die Erkundung neuer Planeten vorantreiben.

Mit ausgerüstetem Scanner und voller Vorfreude bin ich die erste Tutorial-Mission entlang gelaufen und habe vergessen, dass im Hintergrund ja schon die neue Engine arbeitet. Als die erste Zwischensequenz abgearbeitet war und ich nun wieder die Spielfigur steuern konnte, war ich verwirrt: Bei dieser Abzweigung gibt es ja mehrere Wege, wohin soll ich nun gehen? Von alten Bioware-Spielen bin ich noch die Schlauchlevel gewöhnt. Es war hier unmöglich, einen Ausgang oder „den richtigen Weg“ zu verpassen. Plötzlich erwartet mich neue Freiheit und ein Blick auf die gut gemachte Karte verrät riesige Ausmaße. Soll ich jetzt diesen merkwürdigen Weg runterspringen und die Höhle erkunden? Oder erstmal den Leuchtfackel-Signalen nachgehen? Was ist eigentlich mit diesen Alien-Bauwerken? Kann man die scannen? Die Bedienung der Karte ist übrigens sehr gut und alle Funktionen sind an ihrem Platz und gut erklärt. Auch bei der Einrichtung der PC-Steuerung gab es diesmal keine Probleme.

Definitiv fühlt sich Mass Effect Andromeda nach diesen Ersteindrücken schon anders an. Aber mir fallen auch sofort die vielen Behälter und die vielen Rohstoffe ins Auge. Ganz ohne sammeln geht es wohl nicht. Auch dass ständige Scannen finde ich etwas störend. Man hat immer Angst, die wichtigen Forschungspunkte zu verpassen, aber der Scanner muss umständlich per Taste geladen werden und stört das flüssige Gameplay etwas. Dennoch ist es eine sinnvolle Erfindung, denn so verstärkt sich der Eindruck, dass man einen „Pathfinder“ spielt, der die neuartigen Welten tatsächlich erstmal erforschen muss.

Die Taste für die „Pause“ suche ich vergebens, diese wurde kurzerhand abgeschafft. Daher kann ich auch keine Fähigkeiten meiner Squad-Kameraden auslösen. Das einzige, das geblieben ist, ist die Zuweisung an einen Ort oder das Erteilen eines neuen Gegners. Immerhin dann wirft mein Mitspieler noch eine Granate, aber warum muss ich ihm das extra sagen? Meilweit entfernt ist man von den detaillierten Taktik-Einstellungen, die noch „Dragon Age Origins“ bot.

In Deckung geht die Spielfigur nun automatisch, in der Praxis spielt sich das noch etwas ungewohnt. Das neue Jetpack-System und die spielerische Freiheit dank „echter Sprünge“ sind allerdings eine gute Verbesserung.

Als ich das erste Alien-Bauwerk betrete, hab ich wirklich so etwas wie ein Kribbeln auf den Armen. Man weiß ja überhaupt nicht, was einen erwartet. Und genauso ahnungslos wie der Spieler sind auch die Hilfen oder Erklärungen im Spiel. Die künstliche KI „Sam“ ist erstmal offline, so dass man sich seinen Teil zur Welt selbst denken muss. Das finde ich sehr gelungen. Die Atmosphäre ist gleich voll da.

Auch nachdem ich wieder im Raumschiff und auf der Raumstation angekommen bin, geht das Spiel gut weiter. Es gibt massig Leute zum Reden und viele Möglichkeiten, mehr über die Hintergrundgeschichte zu erfahren. Ich nehme mir viel Zeit, gehe jeden Dialog durch und 70 Minuten  verstreichen. Das ist viel besser als in Inquisition. Man bekommt auch schon die ersten Nebenquests- ein Mordfall ist aufzuklären, Wissenschaftler sind verschwunden, Ressourcen fehlen- sehr schön! Die Charaktere sind bis jetzt noch ein bisschen blass. Kanten und Besonderheiten haben nur wenige, allerdings gibt es bei den Dialogen einen neuen Humor, eine gewisse Leichtigkeit, die gut zu Mass Effect passt. Somit fühlen sich die Dialoge nicht mehr so pathetisch-philosophisch an wie bei den Vorgängern.

Aha-Erlebnisse hab ich immer wieder bei der tollen Grafik und den tollen neuen Weitblicken. Die Detailverliebtheit ist einfach sehr schön. Von den alten künstlichen Umgebungen und den einfachen Texturen aus Mass Effect 1-3 hat man sich endgültig verabschiedet. Die Grafik ist in einer neuen Dimension angekommen und passt super zum Spiel.

Als ich das erste Mal mein „eigenes Raumschiff“ betrete, lerne ich auch das Forschungs- und Craftingmenü kennen. Typisch für die Reihe sind es vor allem Waffen und Panzerung, an denen man forschen und „modden“ kann. Sehr viele Möglichkeiten, verschiedene Technologie-Gruppen, für jeden Geschmack ist was dabei. Die Entwickler haben alles sehr gut erklärt, die typische Bioware-Liebe fürs Detail kommt wieder durch.

Auch im Kodex sind mittlerweile soviele Einträge, dass ich darin drei Stunden lesen könnte.

Die Spielmöglichkeiten sind da, aber werden sie auch gut ausgenutzt und mit Leben gefüllt?

Ich bin gespannt, wie es weitergeht…

Wer kennt das nicht: Da liegen ein Haufen ungespielte Games auf der eigenen Festplatte, aber keins kann so richtig fesseln.
Anstatt bei der Sache zu bleiben, werden die Spiele ständig gewechselt und man springt ungesättigt von Titel zu Titel.
So ging es mir in den letzten Wochen auch mal wieder. Ich bin immer auf der Suche nach dem neusten Hit, dem „besten Game überhaupt“, um über dieses Spiel dann eine Rezension zu schreiben. Aber was ist schon „das beste Spiel“ ? Dieses gibt es objektiv gesehen eigentlich nicht.
Ein Spiel ist immer dann gut, wenn man gerade Lust drauf hat. Wenn man ausgeruht ist und genügend Zeit und Muse für dieses Hobby mitbringen kann. Ein Spiel ist auch dann besonders gut, wenn einen das Szenario besonders anspricht oder man „einfach mal Lust auf einen Shooter“ hat.

In den letzten sechs Wochen hab ich mich vor allem mit diesen Spielen beschäftigt:

  • Fallout 4
  • Fallout New Vegas
  • Witcher 3
  • Xcom 2
  • Battlefield 3

Den Anfang machte im Dezember 2016 Fallout 4. Auf dieses Spiel war ich sehr neugierig. Schließlich hab ich die Vorgänger, Fallout 3 und Fallout New Vegas sehr geliebt und ausgiebig gespielt. Fallout 3 hab ich damals sogar durchgespielt, was ich wirklich nicht sehr häufig mache. 😉 Mein Ersteindruck stand schon nach wenigen Stunden fest: Irgendwie ist das Spiel eine Enttäuschung. Fallout 4 ist sehr actionlastig und wurde mehr denn je auf einen Massenmarkt zugeschnitten. Hier sind die Shooter-Elemente besser umgesetzt worden als in den Vorgängern und stehen deutlich im Vordergrund.
Die rundenbasierte VATS-Kämpfe gibt es zwar auch noch, aber die Zeit wird nur noch verlangsamt und nicht mehr ganz angehalten. Dazu kommen noch die gewohnt raren Aktionspunkte, so dass das Rundensystem fast überhaupt keinen Sinn mehr macht und sehr schwierig zu spielen ist.

Aber was mir bei Fallout 4 am meisten fehlt, ist die Story. Was für eine Enttäuschung, wenn man die Vorgänger gespielt hat! Es gibt hier kaum Mini-Geschichten, kaum Nebenquests und vor allem überhaupt keine Charaktere, mit denen man tiefergehend interagieren kann. Sehr bezeichnend ist daher, dass die Entwickler das Dialogsystem vereinfacht und noch weiter auf die Konsole angepasst haben. Es ist eigentlich völlig egal, was man sagt. Es hat doch keine Konsequenzen. Man klickt sich nur langweilig durch. Und es gibt auch kaum jemand, der überhaupt mit einem sprechen möchte! Klar passt das auch gut zur Endzeitatmosphäre, wenn man immer wie ein einsamer Wolf, fast schon wie in „Stalker“, durch die Weiten des atomar verwüsteten Bostons streift. Diese Einsamkeit und Härte der Spielewelt fühlt sich toll an und kann mit dem neuen „Überlebensmodus“ sogar noch gesteigert werden. Die Verstrahlung funktioniert endlich als Spielmechanik. Aber was mir in der Einsamkeit dann doch fehlt: Der Gegensatz, wenn man nach vielen Tagen Fußmarsch endlich wieder eine Siedlung erreicht und dort mit ein paar Leuten sprechen kann.

Jetzt muss ich mir die Siedlungen mit den Überlebenden selbst bauen! Gut für die Fantasie und das Minecraft-Gefühl, aber schlecht für Leute, die einfach nur gut geschriebene Geschichten mit Science-Fiction Charakter erleben wollen. Diese Geschichten gibt es jetzt nur noch häppchenweise, und zwar in Audiobändern und den überall verstreuten Computern.

Gerade diese Interaktion mit der Spielewelt und den NPCs war genau der Aspekt, der mir bei Fallout3, Skyrim und Oblivion so gut gefallen hat. Durch die Interaktion mit den Spielfiguren entstand eine sehr authentische und glaubhafte Atmosphäre. Bei Fallout 4 ist eigentlich nur die Spielewelt und das Design der Atmosphäre-Träger. Sicherlich, die Welt ist toll gestaltet. Die Level sind größer und aufregender als je zuvor. Das Spiel zaubert eine viel bessere und nahtlosere Welt, als die abgehackten Level aus dem Baukasten, die es noch in Oblivion gab.
Und die Schießereien sind auch gut gemacht. Sie sind sehr direkt, abwechslungsreich und klasse vertont. Es gibt viele Waffen, viele Granaten und tausend Dinge zum Ausprobieren. Das Spiel ist Action pur! Es ist im Grund ganz anders als die Vorgänger. Abwechslung und Ruhe findet man nun im ausgeklügelten Crafting und Siedlungsbau-System. Auch Freunde von Robotern (bzw. „Mechs“) kommen auf ihre Kosten, weil man mit der eigenen Kampfmaschine viel rumprobieren kann.

Ich werde Fallout 4 sicherlich noch weiterspielen, noch mehr Dungeons, Häuser und Schätze erkunden und viel Freude dabei haben. Allein auf Grund der tollen Aufmachung ist es ein besonderes Spiel, das auf jeden Fall einen Blick wert ist. Aber ich komme nicht über diesen Umstand hinweg, dass gute Quests und NPCs einfach fehlen. Und ich hoffe, dass sie in den Nachfolgern von Bethesda wieder enthalten sein werden!

Zum Vergleich schaltete ich nochmal in das ältere Spiel „Fallout New Vegas“ rein. Und schon nach den ersten 20 Minuten empfängt mich eine
tolle und spannende Atmosphäre. Der Unterschied ist sehr deutlich und klar zu erkennen. Hier gibt es Menschen, die was zu sagen haben und ihr Dorf gegen Plünderer verteidigen. Soll man ihnen helfen? Wenn ja, wie? Wen kann man überzeugen beim nahenden Abwehrkampf zu helfen und bei wem wird es zu schwer? Es gibt Freaks, lustige Menschen, ernste Menschen, Verkäufer, Wissenschaftler, usw.. Es gibt Menschen, die wollen zuerst nicht reden, dann vielleicht doch. Es gibt Geheimnisse zu erkunden und ganz im Stile einen Rollenspiels werden bestimmte Skills benötigt, um bei einem Problem weiterzukommen. Man muss sich also auch entscheiden, wo und wie man weiterkommen möchte. Als Computerhacker, als Technikgenie oder lieber, indem man einfach alle beschwatzt? Auch wenn das Spiel schon etwas älter ist, hat es mich mit dieser genialen Spielmechanik sofort wieder in seinen Bann gezogen. Die Grafik läuft mit der Hardware von heute sehr flott und sieht trotzdem klasse aus. Nur die Texturen sind arg verwaschen. Dafür überzeugen die Details der Objekte und die grandiose Fernsicht. Charakteranimationen und Gesichtsdesign sind nach dem Stand der heutigen Technik veraltet. Das macht aber nichts, weil die Figuren einfach „als solche“ überzeugen und toll ausgearbeitet sind.

Zum Vergleich mit vergleichbaren Rollenspielgrößen hab ich auch mal kurz in „The Witcher 3“ reingesehen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich für dieses tolle und vielgelobte Rollenspiel noch viel zu wenig Zeit investieren konnte. So kommt mein Stundenzähler für den RPG-Hit aus Polen nur auf wenige Stunden. Aber diese wenigen Stunden haben es in sich! Die Story ist toll, Charaktere haben was zu sagen und die Spielwelt sieht einfach fantastisch aus. Dem Spiel gelingt es viel besser, Action, Story und Charakterentwicklung miteinander zu verbinden. Es fühlt sich immer alles wie aus einem Guss an. Alles macht einen Sinn und ist toll und übersichtlich aufbereitet. Man kann das Spiel mit Gamepad, aber auch mit Maus und Tastatur gut spielen. Und was mir besonders gut gefällt: das Spiel ist nicht zu leicht. Schon die ersten Kämpfe, z.B. gegen einen Geist, der einen Ring bewacht, haben es in sich. Ich musste mehrmals einen Spielstand laden und meine Strategie überdenken, bis ich einen Erfolg erringen konnte. Ich bin mir sicher: Bei diesem Spiel hab ich erst 5 Prozent gesehen und die restlichen 95 werden fantastisch sein.

Xcom 2 hab ich auch schon länger auf der Festplatte. Heute genau vor einem Jahr hatte ich es endlich geschafft, den Vorgänger durchzuspielen. Ein Riesen-Hit und die Rezension soll bald folgen!
Mein erstes Fazit für Xcom2: Wow, das sieht klasse aus, meine Grafikkarte kommt ins Straucheln und es ist verdammt schwer.

In Battlefield 3 hab ich erst einmal die Kampagne gestartet. Für mehr blieb noch keine Zeit. Den Vorgänger, Battlefield 2 hab ich damals intensiv gespielt und fand ihn im Multiplayer genial. Und jetzt diese Kampagne in Battlefield 3… hm, nicht schlecht. Das reinste Popcorn-Kino-Feuerwerk, das sie da abbrennen. Gut gemacht, keine Frage. Die Grafik-Engine ist stark und verblüfft mit tollen Effekten. Das Feedback von der Shooter-Engine ist so perfekt, wie es nur sein kann.
Das Dumme daran ist: Ich hab nicht wirklich das Gefühl zu spielen, ich konsumiere nur. Wozu braucht man so eine Kampagne? Welcher Marketing-Chef hat sich das ausgedacht? Ich werde von Script-Sequenz zu Script-Sequenz geschickt und schieße auf Tontauben.
Spannung kann da nicht aufkommen. Im Level mit dem Düsenjet konnte ich nicht mal selbst den Joystick schwingen, sondern werde stattdessen darauf reduziert, den Knopf für die Flares im richtigen Moment zu drücken. Nur mit Mühe kann ich mich aufraffen, weiterzuspielen. Ich freue mich so sehr, mich endlich auf einen Online-Server einzuloggen und das ECHTE Battlefield zu erleben.

Deals des Tages

In: Downloadgames

16 Mai 2013

Wer sich beeilt, kann die Kalypso Deals bei Greenman Gaming noch erwischen.

Vor allem für Freunde von Strategie-Spielen sind einige gute Titel dabei:

 

Tropico 4 für 7,49 Euro
Airline Tycoon 2 für 4,99 Euro
Disciples 3 und Disciples 3 Renaissance für jeweils einen Fünfer

Wer es noch nicht hat, kann sich Tropico 3 für 3,74 Euro günstig holen
oder Patrizier 4 für 8,73 Euro.

Aber auch das (etwas umstrittene) Taktik-Spiel Jagged Alliance Back in Action ist für 10 Euro relativ günstig.

Bei vielen Spielern heute noch beliebt und als Klassiker gilt Patrizier 3 ( für gerade mal 1,12 Euro!)

 

Eine empfehlenswerte Sammlung ist auch „Tropico Reloaded“, in der ältere Tropico-Teile als Sammelbox zu erhalten sind. Vor allem Tropico 2 mit seinem einzigartigen Piraten-Flair ist auch heute noch ein gutes Spiel.

 

 

Das Action-Adventure Darksiders 2 gibt es derzeit für 12,95 bei Gamesload

 

Liebhabern älterer Klassiker sei noch System Shock 2 für 6,99 Euro zu empfehlen, dass es derzeit auf Steam zu kaufen gibt.  Diesen Shooter und Vorgänger von Bioshock hat man lange im Handel suchen müssen, es war so gut wie ausverkauft und nur zu Wucherpreisen zu erhalten. Mittlerweile gibt es anscheinend eine neue Version, die auch bei GOG.com ihren Einzug gefunden hat und auf neueren System einwandfrei lauffähig ist.

 

Steam Summer Sale 2012 Zusammenfassung

Der große Steam Summer Sale nähert sich dem Ende und sollte dem wahren Digital-Download-Fan eigentlich nicht entgangen sein. Da ich nicht jeden Tag etwas dazu schreiben konnte und die Dynamik der Schnäppchen-Angebote diesmal sehr groß war, folgt eine grobe Zusammenfassung der Eindrücke:

Der Summer Sale 2012 beschränkt sich – wie üblich – auf mehrere Tagesangebote, die jedesmal um 19 Uhr (MEZ) gewechselt werden und sehr hohe Ermäßigungen mit sich bringen (meistens 75%). Dazu gibt es die üblichen Paketangebote, wo man viele Spiele auf einmal- von einem einzigen Publisher- zu einem sehr guten Preis kaufen kann. Das ist allerdings nur was für Leute mit großem Geldbeutel und die wirklich alle Spiele besitzen wollen. Für kleinere Käufer mit Taschengeld-Budget lohnt es sich eher, einzelne Titel herauszupicken (macht außerdem mehr Spaß).

Neu sind die Tages-Deals und die Abstimmungen. Die Tages-Deals (sog. „Blitzangebote“) wechseln ca. alle neun Stunden und haben fast immer 75%-Ermäßigungen. Bei den Abstimmungen können die Steam-Nutzer eine Stimme für eins von drei Spielen abgeben, so ähnlich hatte man das letztens bei GOG.com gemacht. Eine gute Idee, wie ich finde und oftmals sind auch wirklich gute Titel dabei. Bei den Abstimmungen setzt sich vor allem Qualität durch, bzw. Spiele die bein Fans beliebt sind und/ oder ansonsten zu teuer.

Neben den vielen Vorteilen und den wirklich guten Angeboten sind mir aber auch ein paar Kritikpunkte und negative Dinge aufgefallen: Die Blitzangebote zwingen die Spieler dazu, ständig auf Steam zu gehen und nachzuschauen. Für berufstätige Leute oder welche, die aus anderen Gründen nicht ständig vor dem PC sitzen können, ist es etwas unfair. Es wurde nur dadurch ausgeglichen, dass die Blitzangebote tlw. in den Tages-Deals wiederholt wurden und umgekehrt (z.B. bei Alan Wake oder Two Worlds 2). Die Auswahl der Spiele fand ich tlw. etwas beschränkt und einseitig. Es gibt Spiele, die sind ständig im Sale und dann wieder gibt es welche, die findet man nie. Dennoch hat sich Steam Mühe gegeben, alle Geschmäcker zu bedienen, so war meistens eine bunte Mischung aus allen Genres dabei (Action, Rollenspiel, Strategie, usw.).

Letztes Jahr hatte man noch das „Summer Camp“ mit verschiedenen Aktionen, die immer recht lustig waren. Die Spieler konnten Errungenschaften in den Spielen freischalten und dann auf Steam Boni erhalten. Diese Boni wiederum konnte man in Rabatte oder in ganze Spiele eintauschen. Auch der Handel mit Freunden war möglich.
Die Idee war sehr nett und hat tlw. dazu geführt, dass man sich ein Spiel gekauft hätte, dass man sonst nicht angesehen hätte- aber der Fun war groß und daher ist es schade, dass es das diesmal nicht gab.

Es folgen zum Schluss noch die Tipps für den heutigen Tag:

Oblivion GOTY für 5 Euro
eines der besten Rollenspiele, die je erschienen sind. Es kommt aus der berühmten „Elder Scrolls Reihe“ und ist- meiner Meinung nach-sogar besser als der Nachfolger Skyrim. Die Quest sind sehr atmosphärisch und die Spielewelt ist bunt und abwechslungsreich. Mit Texturpaketen wie dem Qarl-Textur Pack kann man es auch auf moderne Grafik-Standards aufwerten. Aus der gleichen Reihe findet man …

Morrowind Goty für 5 Euro
ein super Preis, für eine Edition, die digital eher selten ist und im Handel meistens um die 10 Euro kostet. Morrowind kann man- wie die meisten älteren Spiele- mit Mods aufpimpen und grafisch auf die Höhe der Zeit bringen. Zum Beispiel gibt es das „Overhaul“-Paket, das ca. 2 GB an neuen Texturen und Grafikverbesserungen enthält. Einziger Nachteil: Die Sprachausgabe ist sehr beschränkt, durchgängig gesprochene Dialoge gibt es nur in den Nachfolgern Oblivion und Skyrim. Dafür ist die Welt, vor allem mit den beiden Addons- riesig und echte Rollenspieler werden voll auf ihre Kosten kommen. Die Steuerung ist eher für PC optimiert, wohingegen das neuere Skyrim ja fast ein Konsolenspiel geworden ist.

Vampire- The Masquerade Bloodlines für 5 Euro
ein recht gruseliges Vampir-Rollenspiel mit einer tollen Atmosphäre. Gilt ebenso als Klassiker unter den Rollenspielen und hat eine tolle Verbindung von verschiedenen Genres wie Adventure, RPG und Schleich-Game. Hat mir persönlich sehr gut gefallen, mit toller Musik und einem unverbrauchten Setting. Empfiehlt sich vor allem für lange und dunkle Herbstabende.

Die ganzen Tagesangebote sind heute auch sehr gut, so empfehlen sich für Action-Freunde bestimmt das Crysis-Angebot.. Fear 3 hat eher schlechte Bewertungen bekommen, Red Orchestra ist ein Multiplayer-Shooter und zu Deus Ex- HR oder Civ 5 muss man nicht mehr viel sagen. 😉 Das kleinere „Magicka“ ist vielleicht noch ein Geheimtipp und mal wieder sehr günstig. Es empfiehlt sich allerdings, vorher eine Demo zu spielen, weil das Spielprinzip doch etwas ungewöhnlich ist und für Anfänger zu schwer sein könnte.

 

Interessant ist übrigens auch die News bei 4Players zum Thema Steam Sales

Wir nähern uns so langsam dem Sommerloch und somit auch der Zeit für gute Spiele-Schnäppchen! Auch wenn der Steam Summersale noch ein wenig auf sich warten lässt, so gibt es schon jetzt ein paar sehenswerte Aktionen:

Auf Steam gibt es z.B. das Detektiv-Action Spiel „LA Noire“ für günstige 7,49 Euro: http://store.steampowered.com/app/110800/

Die Meinungen dazu sind unterschiedlich. Während die einen gar nicht so begeistert sind und vor allem die einfache Action, und das eher monotone Gameplay bemängeln, kommen andere zum Schluss, dass es vor allem die Story ist, die das Spiel auszeichnet. Das Spiel zeichnet ein sehr detailliertes Bild von L.A. in den 40er Jahren und spielt sich wie ein interaktiver Roman. Das dürfte vor allem Spielern entgegen kommen, die nicht soviel Erfahrungen mit Spielen haben oder es lieber geruhsam angehen.

Ein bis dahin neues und einzigartiges Feature in einem Videospiel ist, dass man in einem Spiel die Mimik eines NPCs entschlüsseln und daraufhin Entscheidungen als Ermittler treffen muss.

Die gute Darstellung der Figuren kommt diesem Spielaspekt sehr entgegen. Das Auffinden der Hinweise ist allerdings etwas hakelig geraten und ein XBOX 360 Controller wäre zum Spielen hilfreich, wenn auch nicht erforderlich. (Da es inzwischen sehr viele Konsolenportierungen für den PC gibt, ist das generell ein Kauftipp für Vielspieler)

Für den Preis sollte das Spiel einen Blick wert sein.

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Weitere Angebote gibt es wie immer auf Gamersgate:

Amnesia das hochgelobte Indy- Dark Adventure von den Penumbra- Machern für läppische 3,73 Euro

Oder der Klassiker Disciples 3, der nicht bei allen Spielern so gut ankam, aber immer günstiger wird, für 5 Euro. Das Spiel ist mit der Heroes of Might and Magic-Reihe zu vergleichen, verfolgt aber etwas andere Gameplay-Ansätze. Vor allem der Vorgänger Disciples 2 war bei Strategie-Fans sehr beliebt.

Und schließlich die Erweiterung „The Missing Link“ für das Schleich-Action Game „Deus Ex Human Revolution“ für 4 Euro.

Auch „Invisible War„, ist derzeit für günstige 4 Euro zu erwerben. Wenn man diesen  Hinweisen im Spieleblog folgt, kann man es auch mit besseren Texturen und höherer Auflösung spielen.

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Zum Schluss sei noch auf die Sommer-Aktion von GOG.com hingewiesen, bei der man jeden Tag (noch bis 5. Juli) über zwei Spiele abstimmen kann. Die anschließende Preissenkung wird dann abhängig davon, welches Spiel mehr Stimmen bekommt. Die Seite GOG ist dafür bekannt, vor allem ältere Spiele und Spieleklassiker („good old games“) anzubieten, aber so aufzubereiten, dass sie auch mit den neusten Systemen gespielt werden können. Es wird z.B.- je nach Game- die Dosbox mitinstalliert und anschließend muss man nur noch auf die Verknüpfung doppelklicken.

Da sich jeden Tag zwei neue Kandidaten gegenüber stehen, lohnt es sich vorbeizuschauen und mitzuvoten!

Deus Ex 2: Invisible War ist der Nachfolger des berühmten Deus Ex. Auch wenn das Spiel nicht ganz an die Qualität des Vorgängers herankommt, so bekommt man mittlerweile für wenig Geld ein recht ausgereiftes und spannendes Spiel. Es ist zwar nicht mehr ganz so komplex wie der Vorgänger, dafür ist die Story etwas besser und der Spieler wird mehr an die Hand genommen. Es gibt mehr Sprachausgabe, die Level sind etwas kleiner. Man hat Entscheidungsfreiheit und es gibt Konsquenzen. Das Spielprinzip ist weiterhin eine gute Mischung aus Shooter, Schleichgame, Rollenspiel und Rätseln. Besonders gut gefällt mir das Cyberpunk-Setting, das bei Spielen noch relativ unverbraucht ist und die vielseitige Spielwelt, die zum Experimentieren einlädt.

Wertungen aus Magazinen:
PC Games: 85%
Gamestar: 78%
4 Players: 81 %

Die mittlerweile etwas angestaubte Grafik kann man mit ein paar Tricks deutlich verbessern:

Zuerst sollte man die Auflösung auf neuere Monitore anpassen, wenn man z.B. einen 16:9 Monitor hat und/oder Auflösungen über 1600*1200 nutzen möchte. In dieser Anleitung wird das recht gut beschrieben: http://forums.steampowered.com/forums/showthread.php?t=1322973

Ich übersetze das ganze mal ins Deutsche und schreib meine Tipps dazu.

Wichtig:
Es wird keine Garantie für die Richtigkeit dieser Tipps übernommen.
Änderungen an den Spieledateien sind immer auf eigene Gefahr.
Vorher die Dateien immer sichern, falls bei den Änderungen was schief gehen sollte!

Auflösung

  • In das Verzeichnis „My Documents“ bzw. Eigene Dateien wechseln
  • Den Ordner \Deus Ex- Invisible War suchen und die user.ini mit einem einfachen Texteditor bearbeiten (z.B. Windows-Editor)
  • Mit Strg+F den Suchbegriff FullscreenViewportY suchen und die vertikale (Y) und horizontale Auflösung (X) einstellen
  • z.B. FullscreenViewportY=1080
    FullscreenViewportX=1920

HUD-Größe

Durch das Ändern der Auflösung kann es passieren, dass das HUD zu groß wird und bestimmte Knöpfe aus der Anzeige verschwinden. Das merkt man z.B. daran, wenn es keinen Knopf mehr für „Gegenstand ablegen“ gibt (sehr nervig, weil das Inventar ständig voll ist) Man kann die Größe des Huds anpassen, indem man in das System/ Spieleverzeichnis von Deus Ex: IW wechselt.

z.B. C:\Spiele\Deus Ex – Invisible War\System

und dort die default.ini mit einem Texteditor bearbeitet.

Wichtig
Bevor man die Datei abspeichert, sollte man noch den Schreibschutz entfernen. Dazu Rechtsklick auf die Datei und den Haken bei Schreibschutz entfernen.

Die Datei ist deutlich größer, also sollte man zuerst den Abschnitt „FOV__d“ mit Strg+F suchen und dann den Wert ändern. (Achtung der Unterstrich hinter FOV ist zwei Zeichen lang. Wenn man nur einen Unterstrich eingibt, wird der Begriff nicht gefunden)

FOV__d=58 für 16:10
FOV__d=53 für 16:9 und
FOV__d=67 für 4:3 Monitore

Wer mag, kann auch ein wenig mit den Werten herum experimentieren.

Weitwinkel

Wenn das geschafft ist, kann man noch den Weitwinkel (Field of View) der Kamera ändern. Das muss nicht unbedingt sein und erfordert den etwas umständlichen Eingriff in eine Spieledatei mit einem Hex-Editor. (siehe Link )

Die Spielumgebung wird dadurch etwas übersichtlicher und man klebt nicht mehr so dicht am Geschehen dran. Einen kostenlosen Hex-Editor findet man hier.

In der Datei C:\Spiele\Deus Ex – Invisible War\System\Engine.d2u
alle Werte AA 42 suchen und das AA ersetzen durch F0 (F- Null) für 120 Grad/ 16:9 (sind ca. drei oder vier Änderungen)

HD-Texturen

Am wichtigsten sind noch die neuen Texturen, denn in der Ursprungsversion sind diese etwas verwaschen und unschön. Auf höheren Auflösungen sieht man den schlechten Qualitätsstand deutlich. Auch die Animationen der Texturen (Schalter, Computer, etc.) und die Gesichter sehen mit den neuen Texturen viel besser aus.

Dazu nimmt man am besten das „Unified Texture Pack„, weil dies auch für die deutsche Version des Spiels klappt. Darin enthalten sind drei verschiedene Texture-Pakete und ein praktischer Installer:

John P. Texturen, Community Texture Pack und Textures von Blumenkohl (insgesamt ca. 135 MB)

  • Spiel auf neuste Version patchen
  • Den Texture-Pack „Wrapper“ doppelklicken und ausführen lassen (DX-IW_Texture_Pack.exe)
  • installierte Sprache wählen (wichtig!)
  • das Setup legt einen Ordner „Unified Texture Pack“ im Deus Ex Root-Verzeichnis an
  • der Installer wird automatisch gestartet, wenn nicht > anklicken (DX-IW Texture Pack Installer ver 1.0.exe)
  • man kann auswählen welche Pakete installiert werden (am besten alle auswählen)

Wichtig:
Sollte man die Texturen nicht mehr benötigen, unbedingt die Uninstall-Routine verwenden. Wenn man sie per Hand löscht, gibt es Fehler in der Registry und man kann das Paket -ohne größere Umwege- nicht mehr neu installieren!

Erfahrungen mit Savegames:
Bei der ersten Installation funktionierten meine alten Savegames nicht richtig mit den neuen Texturen. Am besten also ein neues Spiel anfangen, falls es Probleme geben sollte.

Die Ladezeiten sind durch die neuen Texturen etwas erhöht.
Die Meldung „Aktualisiere Speicherdatei“ erscheint bei jedem Laden für ein paar Sekunden.

 

 

The Witcher war damals ein sehr gutes Rollenspiel mit hervorragender Grafik und einer besonders düsteren, erwachsenen Atmosphäre, die an Gothic erinnerte. Auch wenn inzwischen schon der zweite Teil herausgekommen ist, so kann man den ersten Teil dank des gelungenen Gamedesigns und den vielen Handlungsmöglichkeiten immer noch spielen. Die Story ist sehr lang und durch viele freie Entscheidungsmöglichkeiten mit Konsequenzen unterscheidet sich der Ablauf dabei.

Der beste Grund, den Rollenspielklassiker nochmal herauszukramen ist aber die „Enhanced Edition“ bei der Grafik, Sprache und viele NPCs verbessert oder hinzugefügt worden sind. Sogar zwei komplett neue Quest-Reihen sind dabei. Eine gute Übersicht mit Downloadmöglichkeit bekommt man dazu auf der 4Players-Seite.

Kein Login – Keine Installation?

Bei mir trat das Problem auf, dass sich trotz Kaufversion und Key die Registrierung bzw. der Login nicht mehr abschließen ließ. Die Original-Version ist 1.0 und um dem Update-Programm zu „beweisen“ dass man die Original-Version hat, ist eine Registrierung, bzw. ein Login über den Server erforderlich, der aber anscheinend abgeschaltet ist und/oder nicht mehr reagiert. Auch andere Spieler berichten von diesem Problem in Foren.

Nach langer Suche habe ich endlich ein Workaround für dieses lästige Problem gefunden:
http://board.gulli.com/thread/1229747-the-witcher-enhanced-edition-update/2/

Im Eintrag #40 wird ganz genau beschrieben, wie man die Dateien dennoch entpacken und installieren kann. Ärgerlich, dass Kaufkunden mit solchen Dingen immer wieder aufgehalten werden und diese Update-Politik nicht von Anfang an besser durchdacht wurde. Immerhin mit dem Patch 1.5 wird dann ganz offiziell der DRM – Schutz entfernt und die CD braucht nicht mehr im Laufwerk zu liegen, um das Spiel zu starten.

Speicher/ Save Bug bei Windows Vista und 7

Beim Spielen unter Windows 7 trat dann noch ein weiterer Bug auf: Das Spiel stürzte alle 20 bis 30 Minuten ab, meistens nachdem man das Spiel gespeichert hat, besser gesagt beim Speichern. Sehr ägerlich, weil damit meistens alle Fortschritte verloren waren und man das Ganze nochmal spielen muss. Außerdem ist es ein permanenter Bug, der ständig auftritt.

Eine Lösung fand ich dann auf dieser Webseite.

Man muss in der Kommandozeilen-Umgebung einen „BCEDIT“ Befehl ausführen (BCEDIT /set IncreaseUserVa 2800)

Der Befehl hat etwas mit der Arbeitsspeicher-Verwaltung unter Vista zu tun, funktioniert aber auch auf Windows 7. Was genau dieser Befehl eigentlich macht, wird hier etwas besser erklärt. Für 64 Bit- Systeme braucht man diesen Workaround anscheinend nicht.

Und siehe da, der Trick half, seitdem stürzte „The Witcher“ nicht mehr ab und läuft auch sonst nahezu bugfrei!

(Hinweis: Für technische Tipps und Tweaks wird keine Haftung übernommen, Anwendung auf eigene Gefahr; )

Singles 2

Wer schon immer gerne die Sims gespielt hat und noch eine interessante Alternative sucht, für den ist vielleicht „Singles 2“ eine Option.
Auf der Download-Plattform Gamersgate ist das Spiel gerade im Angebot und für läppische 3,98 € zu haben.

Im deutschen Bewertungsumfeld hat das Spiel meistens zwischen 70 und 80 % bekommen. Bemängelt wird der etwas geringere Umfang im Vergleich zu den Sims und dass es relativ schnell durchgespielt ist (ca. 15 Stunden). Gelobt wurde die Charakteranimation und vor allem die Mimik der Spielfiguren. Ähnlich wie in Sims muss man Bedürfnisse befriedigen, muss arbeiten gehen und kann die Zimmer mit Gegenständen ausrüsten. Schwerpunkt ist allerdings die Liebes-Geschichte. Man kann das Geschlecht der eigenen Figur frei wählen und entweder als Frau oder Mann spielen. Die sexuellen und erotischen Aspekte kommen mehr zum Tragen als in die Sims, sind aber immer noch jugendfrei, was besorgte Eltern beruhigen dürfte. (USK ab 16)

Fazit: Auch wenn es nicht an das große Vorbild herankommt- für diesen günstigen Preis ist „Singles 2“ auf jeden Fall einen Blick wert.

World of Goo

Mit World of Goo für 6,95$ (ca. 5 Euro) ist ein hochinteressantes und innovatives Puzzle/ Physik- Spiel auf Direct2Drive im Angebot.

Die Rezensenten auf Amazon überschlagen sich fast mit positiven Stimmen.

Auch die internationale Wertung auf Metacritic kann überzeugen. Wertung 90, ermittelt aus mehr als 100 Tests.

In Wildlife Park 2– Marine World gibt es einen Level, in dem man Seelöwen und Delphine bis zur vollen Trainingsstufe trainieren muss. Wenn man die Trainingsgeräte nun im Gehege platziert, kann es passieren, dass sich nichts tut und die Tiere nicht von selbst trainieren. Wenn man das Spiel nur selten spielt oder das Tutorial schon lange her ist, kann es sein, dass man vergessen hat, wie das mit den Tier-Trainingsstufen ist.

Ihren jeweiligen Trainingstatus sieht man an den Sternen, wenn man das Tier anklickt. Jedes Tier hat einen eigenen Trainingsstatus. (Je nach Tierart, 1 bis 6 Sterne)

Wichtig ist nun folgendes: Zuerst muss man Trainingsgeräte aufbauen, die bei einem Stern anfangen und dann langsam, Stufe für Stufe ansteigen. Da diese Geräte sehr teuer sind, sollte man am Anfang nur Ein-Stern-Geräte aufbauen. Die Tiere brauchen außerdem einen Tiertrainer, der sie zum Training antreibt. Diesen baut man am besten in die Nähe des Geheges oder des Wasser-Bereiches. Der Trainer kann auch schwimmen. Wichtig ist, dass die Geräte gut zu erreichen sind und keine Gegenstände im Weg liegen.

Um den Pool der Tiere optimal abzudecken, sollte man noch den „Arbeitsbereich verschieben“. Dahin kommt man, wenn man den Trainergebäude anklickt und dann den blinkenden Auswahlrahmen über den Pool schiebt. Bei vielen Tieren kann es auch nicht schaden, einen zweiten Trainer einzustellen.

Wichtig ist für das Training, dass alle anderen Bedürfnisse (Hunger, Boden, Ruhe, etc.) auch gestillt sind, denn nur wenn das Tier glücklich ist, will es auch trainieren. Für die Levelanforderungen ist es zudem wichtig, nur eine bestimmte Anzahl von Tieren zu halten, denn sie pflanzen sich fort und die Jungtiere sind dann untrainiert. Das drückt auf die Quote und die Siegbedingungen, die lauten „Alle Tiere bis zur vollen Stufe trainieren“. Also die untrainierten Jungtiere gleich verkaufen oder die Elterntiere sterilisieren.

Trainierte Tiere sind für die Besucher im Park attraktiver und wenn man sie verkaufen sollte, erzielen sie auch einen höheren Preis.

Gamer können sich übrigens auf die Fortsetzung des anspruchsvollen Zoo-Management Spiels freuen, denn der Nachfolger wurde bereits angekündigt, im ersten Quartal 2011 soll es soweit sein.

Mit dem Script-Baukasten und der grafischen Benutzeroberfläche von Unity wird es für den versierten Anwender leicht, eigene Spiele am PC zu entwickeln.

Welcher Computerspieler und welche Spielerin kennt nicht das Gefühl: Nach dem Abspann des letzten durchgezockten Titels macht sich so eine Leere breit. Der Release für den nächsten Wunschtitel liegt noch in weiter Ferne und der letzte „Blockbuster“ war mal wieder mehr enttäuschender Mainstream, als das Spiel des Jahrhunderts. Und wer möchte nichtmal hinter die Kulissen des Spieleproduktionsprozesses schauen oder gar mal selbst ein paar Programmierzeilen schreiben?

Waren fertige Spieleengines vor ein paar Jahren noch wenig leistungsfähig oder extrem teuer und kompliziert, so schickt sich mit der Spielentwicklungssoftware „Unity“ eine Firma aus San Francisco an, die Entwicklung von Computerspielen zu revolutionieren.

„Spiele sind zu kompliziert, für gute Spiele braucht man mind. 100 Leute und 2 Millionen Euro Budget.“ waren lange Zeit gültige Aussagen. Jeder, der in seiner Freizeit mal versucht hat in der Programmiersprache seines Vertrauens eine eigne Engine oder gar ein ganzes Spiel zu programmieren, kennt vielleicht das Gefühl, nur in Millimeter-Schritten voran zu kommen.

Mit der zunehmenden Kommerzialisierung einer ehemals freien und sehr kreativen Medienkultur haben sich auch die Relationen und die Denkweisen verschoben. Viele kommerzielle Spiele bedienen nur noch den Mainstream und vernachlässigen viele gesellschaftskritische oder künstlerische Aspekte.  Im schlimmsten Falle wird nur ein Abklatsch eines bereits bewährten Spielprinzips vom Fließband aus „produziert“ oder eine vierte, fünfte Verlängerung von ehemals innovativen Titeln geklont.

Mit „Unity“ kann nun jeder Spieler vom Wohnzimmer aus zum Spieleproduzenten werden. Es ist erstaunlich, wie groß der Funktionsumfang ist und wieviele Möglichkeiten man mit einem einfachen Mausklick bekommt. Das beste aber ist: Die Basisversion von Unity ist komplett kostenlos. Vergleicht man die Features mit der 1.500 Dollar teuren „Pro“ Version, so kann sich die Gratisversion durchaus sehen lassen.

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